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Buchtipp der Woche

Volker Kutscher: "Die Akte Vaterland"

Das ist schon der vierte Kriminalroman um den Ermittler Gereon Rath. Das Besondere dieser „historischen“ Krimis aus der Feder des Kölner Autors: Sein Kommissar ermittelt im Berlin der späten zwanziger und frühen dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts, seine Fälle spielen also vor dem Hintergrund der wirren politischen Entwicklungen dieser Zeit.
Sein Erstling "Der nasse Fisch" spielte im Jahr 1929, der Folgeband "Der stumme Tod" dann 1930, "Goldstein" Buchtipp der Woche war angesiedelt im Jahr 1931 und der neue Band spielt 1932 und vermittelt wieder einen spannenden Einblick über die historischen Ereignisse von damals.
Denn während Straßenschlachten zwischen Nazis und Kommunisten immer mehr Todesopfer fordern, putscht Reichskanzler von Papen die demokratische Regierung Preußens aus dem Amt und mit ihr die Spitze der Berliner Polizei. Die Leser der ersten drei Bände wissen: Damit verschärft sich die Lage auch für den Titelhelden Gereon Rath (einen gebürtigen Kölner, den es unfreiwillig an die Spree verschlagen hat), der sich bisher noch der Protektion durch den Polizeivizepräsident der Berliner Polizei sicher sein konnte.

Am 14. September um 20 Uhr ist der Autor Volker Kutscher übrigens zu Gast bei Mrs. Books in Lank und wird bei Pane e Vino (wieder in Kooperation mit der Trattoria Pronto Salvatore) auch über seine Recherchen zu der Erfolgsserie erzählen. Der Eintritt beträgt € 10; um Reservierung wird gebeten.

Den Tipp der Vorwoche (Juli Zeh: "Nullzeit") finden Sie hier: Buchtipp der Woche